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Ausstellung der Steuerungsgruppe der "Fairen Stadt Langenburg": "Make Chocolate Fair" - Die bittere Wahrheit über Schokolade

Die Steuerungsgruppe der Fairen Stadt Langenburg lädt ein:
Ausstellung „Make Chocolate Fair“ - Die bittere Wahrheit über Schokolade
Noch immer stecken in fast jeder Schokolade Hunger, Armut und ausbeuterische Kinderarbeit.
Diesem Missstand widmet sich die Ausstellung „Make Chocolate Fair“, die in Langenburg an
verschiedenen Orten zu sehen ist. Und zwar am 18. und 19. Mai im Rahmen der Jagsttal Wiesen Wanderung
in der Kelter in Bächlingen. Danach eine Woche lang in der Grundschule Langenburg. Und vom 8. bis 16. Juni
in der Stadtkirche in Langenburg.
In der Ausstellung, die im Rahmen der INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! entwickelt wurde, erfahren
die Besucherinnen und Besucher, wie aus Kakaobohnen Schokolade wird und unter welch ausbeuterischen
Bedingungen Kakao leider noch immer angebaut wird.
Warum essen Kakaobäuerinnen und –bauern keine Schokolade? Wer bekommt wie viel vom Gesamtpreis einer
Schokotafel ab? Löst der Faire Handel die Probleme im Schokoladengeschäft, und wenn ja – wie? Auf sechs
Ausstellungstafeln beantwortet die Wanderausstellung die wichtigsten Fragen rund um den süßen Genuss
und die bittere Wahrheit über Schokolade. Anhand von Bildern, Texten und Grafiken werden die schwierigen
Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und –bauern in Westafrika dargestellt. Außerdem wird die Verantwortung
der Schokoladenunternehmen und der Politik thematisiert und es werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt,
wie jede und jeder selbst aktiv werden und sich für faire Schokolade engagieren kann.
Die Faire Stadt Langenburg zeigt die Ausstellung, weil die Situation der Kakaobäuerinnen und –bauern ein Verstoß
gegen die Menschenwürde ist. Es ist wichtig, dass Schokoladenliebhaberinnen und –liebhaber erfahren, unter
welchen Bedingungen Kakao angebaut wird.
Die Ausstellung wurde von dem entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA im Rahmen der Kampagne Make Chocolate Fair!
entwickelt. Die Kampagne setzt sich für verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen für Kakaobauernfamilien ein und
fordert das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit. Mehr als 120.000 Menschen aus ganz Europa haben mit ihrer Unterschrift
die Kampagnen-Petition Make Chocolate Fair! an die Schokoladenindustrie unterstützt.
Weitere Informationen:
•    Webseite der Kampagne Make Chocolate Fair!:  https://de.makechocolatefair.org/
•    Webseite zur Ausstellung: www.inkota.de/ausstellung-suess-bitter
Ansprechpartnerin: Gabi Bystricky, Steuerungsgruppe Faire Stadt Langenburg, gabi@werner-bystricky.de.